Theravāda und Soziales


Projekte in Sri Lanka:


Projekte in Laos:


Projekte in Indien:


Projekte in Myanmar:


Projekte in Kambodscha:


Weitere Projekte folgen …

 

Sahana Förderverein (Buddhismus-Bildungsprojekt)


Sahana Förderverein

Sahana wurde gegründet, um Hilfsmaßnahmen für die von dem Tsunami betroffenen Mitmenschen in Sri Lanka zu leisten. Ursprünglich war Priorität die Unterbringung der Leute, die ihre Häuser verloren hatten. Im Verlauf der Zeit, wurde uns deutlich, dass es nicht reichte, sich nur auf einen Aspekt der Hilfsarbeit zu konzentrieren, sondern dass die Entwicklung der gesamten Gemeinde wichtig war. Deshalb entstanden die Krankenhaus-, Tempel-, und die Bildungsprojekte.
Jetzt bemühen wir uns hauptsächlich um das nachhaltige Bildungsprojekt in einem abgelegenen Dorf, in dem wir Kinder mit Stipendien unterstützen, um die Schule regelmäßig zu besuchen. Auch ein zusammengestürztes Dhammaschulgebäude wird wiederaufgebaut, so dass zusätzlich zur allgemein Bildung, die Vermittlung von ethischen Grundlagen wieder belebt werden kann.
Mehr Informationen siehe: www.sahana-germany.org

 

Karuna Samadhi e.V.


Karuna-Samadhi

Karuna Samadhi möchte mit seinen Projekten dazu beitragen die Armut in Sri Lanka zu lindern, Jugendlichen bessere Chancen am Arbeitsmarkt zu verschaffen, die Einkommenssituation der Menschen zu verbessern, die vorhandenen sozialen Strukturen zu stärken und damit den Menschen vor Ort zu helfen.
Der Verein vermittelt vor allem

  • Patenschaften von Kindern,
  • Patenschaften von Novizen
  • Patenschaften von Lehrerinnen und
  • Patenschaften von Kindergärtnerinnen.

Mehr Informationen siehe: www.karuna-samadhi.de

 

Karunastiftung des ehrw. Saranada


Karuna-Stiftung

Seit über 20 Jahren besteht ein Freundeskreis um den buddhistischen Theravadamönch Ven. Sarananda in Sri Lanka, der verschiedene soziale Aktivitäten unterstützt. Waren es zuerst nur kleinere Projekte und direkte Hilfe für notleidende Menschen, so sind es heute – ausgelöst durch die Tsunamikatastrophe – größere Projekte.

Die Karunastiftung wurde von dem ehrw. Saranada aufgebaut und unterhalten. Mittlerweile entstanden 2 größere und 4 kleinere Vorschulen und zwei Handwerks-, Sprach-, und Computerausbildungsschulen für ca. 500 Kinder und Jugendliche aus den ärmsten Bevölkerungschichten. Es wurde ein Dorf für Blinde und andere behinderte Menschen gebaut, vor allem für Familien, die oft im größten Elend leben. Angegliedert sind kleine Handwerksbetriebe, die speziell für die Behinderten eingerichtet sind, damit sie zu ihrem Lebensunterhalt selber einen Beitrag leisten können.

Viele Familien und ältere Menschen werden mit verschiedenen Beihilfen – medizinisch, schulisch, Lebensunterhalt usw. – direkt unterstützt. Mehr als 20 Häuser wurden für ärmste kinderreiche Familien gebaut. Verschiedene Dörfer und Einzelhäuser mit neuen Wasserbrunnen und Leitungen versorgt. Zwei selbst betriebene, kleinere Farmen versorgen die Einrichtungen mit Milch und Lebensmitteln.

Zur Zeit wird ein Therapiezentrum für schwerstbehinderte (geistig und körperlich) Kinder aufgebaut, das schon jetzt als Pilotprojekt für ganz Sri Lanka angesehen wird, da es vergleichbare Einrichtungen noch nicht gibt. Hier werden schon 50 Kinder betreut – und es sollen noch mehr werden. Dank der Hilfe des Freundeskreises und einer deutschen Stiftung konnten diese Projekte aufgebaut, erhalten und erweitert werden. Der Verlag Beyerlein und Steinschulte ist schon von Anfang an dabei und kümmert sich zusammen mit dem Ehrw. Saranada um die Organisation und Umsetzung der verschiedenen Hilfsprojekte.

Mehr Informationen: Raimund Beyerlein, verlag.beyerlein@buddhareden.de

 

Wat Sibounheuang – Förderverein Buddhismus in Laos


Lao

Es scheint, als wäre man in einer anderen Zeit, wenn man im Morgengrauen auf den Straßen von Laos wandelt. Buddhistische Mönche in Ihren safrangelben Roben ziehen von Haus zu Haus, um Essensspenden der Laien entgegen zunehmen.
Hier und da stehen französische Kolonialhäuser aus längst vergangener Zeit und man findet keine Spur der Hektik, die andere asiatische Hauptstädte Tag und Nacht beherrscht.

Das Leben in Laos ist sehr einfach. Das durchschnittliche Einkommen eines Laoten beträgt weniger als ein Euro am Tag. Sicher gibt es auch hier, wie in jedem anderen Land, Menschen, die besser als andere gestellt sind. Aber in Laos gehören die Gutgestellten einer kleinen Minderheit an. Schnell wird klar, dass für uns selbstverständliche Dinge in Laos als unerreichbarer Luxus gelten. Sogar Schulbücher, Hefte oder Stifte haben in manchen Regionen Seltenheitswert.
Viele Dörfer besitzen weder Straßen, noch Elektrizität, und schon gar nicht eine Wasserversorgung, wie wir sie kennen. Ein Dorfbrunnen ist oft die einzige Wasserquelle für hunderte von Menschen. Dass sich dadurch Krankheiten viel schneller ausbreiten können, versteht sich von selbst.

Damit wären wir bei der medizinischen Versorgung – dem Hauptanliegen unseres Projektes. Statistisch gesehen ist es in Laos derzeit so, dass auf einen Arzt 5.393 Menschen kommen. Dies ist allerdings nur die offizielle Zahl, die nichts darüber aussagt, wie es um die medizinische Versorgung in den ländlichen Gebieten bestellt ist. Hier gibt es vielfach überhaupt keine Ärzte, Medikamente sind selten oder viel zu teuer. Hinzukommt, dass ein Großteil der Bevölkerung chronisch unterernährt ist und somit anfälliger für Krankheiten. Die Kindersterblichkeit in Laos ist weltweit eine der höchsten! Dieser allgegenwärtige Mangel an lebensnotwendigen Gütern, hat den Abt des buddhistischen Klosters in Altlußheim (bei Heidelberg), Ajahn Outhai Dhammiko, dazu bewegt, Krankenhäuser in den ländlichen Gebieten von Laos zu unterstützen.

Mehr Informationen siehe: http://wat-lao.org/kloster/hilfsprojekt

 

Mahabodhi Hilfsprojekt Ladakh (Nordindien)


Mahabodhi

Seit vielen Jahren unterstützt der Buddha-Haus Verein das von Bhante Sanghasena 1991 gegündete Hilfsprojekt "Mahabodhi International Meditation Centre" (MIMC) in Ladakh im Himalaya in Nordindien.
Vorrangiges Ziel der Arbeit von Mahabodhi ist die Förderung der Schulbildung von Kindern und Jugendlichen aus den abgelegenen Hochtälern Ladakhs.

Seither sind auf dem Gelände des Mahabodhi-Zentrums in Choglamsar, nahe Leh, der Hauptstadt Ladakhs, eine Schule mit angeschlossenen Internaten für Jungen und Mädchen, ein Heim für ältere und behinderte Menschen, eine Schule f. blinde- und sehbehinderte Kinder und Jugendliche mit angeschlossenem Internat sowie Ausbildungsklöster für junge Nonnen und Mönche entstanden. Ferner wurden in den Hochtälern von Tingmosgang und Bodhkharbu je eine Mahabodhi-Schule gegründet, um den Kindern dort einen Schulbesuch zu ermöglichen, ohne dass diese ihre Familien verlassen müssen.

Begabten Schülerinnen und Schülern wird die Möglichkeit eröffnet ihre schulische Weiterbildung oder Studium außerhalb Ladakhs in Chandigarh oder Jammu fortzusetzen.

Die Arbeit von Mahabodhi wird ausschließlich durch Spenden finanziert. Sämtliche Spenden und Zuwendungen für das Mahabodhi-Hilfsprojekt werden ohne jegliche Abzüge direkt an das Projekt weitergeleitet. Für weitere Informationen zur Arbeit von Mahabodhi oder der Übernahme von Patenschaften stehen wir Ihnen gerne jederzeit zur Verfügung.

Kontakt: Helga Weinmann-Adam, Gerhard Adam, Ottacker 18, D-87477 Sulzberg, Tel.: 08376-8498, E-Mail: AdamGerhard@t-online.de
Mehr Informationen siehe: http://www.buddha-haus.de/HILFSPROJEKT.8.0.html

 

Aung Myae Oo - Schule in Sagaing, Myanmar


Aung Myae Oo

Aung Myae Oo

ist eine Schule für Kinder aus armen Familien und Waisenkinder in Sagaing Hill/Myanmar. Die Schule wurde 2003 vom buddhistischen Mönch Venerable Vilasa („Ponchi“) gegründet und ist seither ständig gewachsen. Besuchten im ersten Schuljahr noch 31 Kinder die Schule, sind es im Jahr 2016 über 2500. Aung Myae Oo ist damit die zweitgrößte Klosterschule Myanmars.

Die Kinder wohnen in der Schule selbst oder sind in den umliegenden Klöstern untergebracht. Mehrheitlich sind es junge Novizen und Nonnen, die nach buddhistischen Traditionen und Werten erzogen werden. Der Unterricht ist für alle Schülerinnen und Schüler kostenlos. Die Schule wird ausschließlich von Spendengeldern finanziert.

Ziele

1. Allen Kindern eine Schulbildung zu ermöglichen – vor allem Kindern aus sehr armen Familien, die das Schuldgeld nicht bezahlen können.

2. Kinder nach modernem, zeitgemäßem Standard zu unterrichten.

3. Die Kinder nach den Werten der burmesischen Kultur und Religion zu verantwortungsbewussten Erwachsenen zu erziehen.

Entwicklung

Der Grundgedanke war es, Kindern aus armen Verhältnissen eine Bildung zu ermöglichen. In der Zwischenzeit wird die Schule von Kindern aus der Umgebung,  wie auch aus den ärmsten und entlegensten Regionen Myanmars besucht. Oft sind es Waisenkinder, denen die Schule eine neue Heimat bietet.

Zusätzlich zur Primarstufe wird nun auch eine anerkannte Oberstufe angeboten. Neben Englischkursen finden gelegentlich auch Computer-Trainings statt. Die Schule legt großen Wert auf die persönliche, religiöse und ethische Erziehung der Kinder.

Kloster Website: https://aungmyaeoo.com/deutsch/
Schweizer Foundation: http://www.heftfoundation.com

Erfahrungsbericht und mehr Infos auf: www.mokkhita.com

 

Friedenshaus - Projekt der Deutsch-Kambodschanischen Gesellschaft e.V.

 

Friedenshaus

Friedenshaus (House of peace), Siem Reap, Kambodscha

Die politischen Wirren in Kambodscha begannen 1970 mit dem Sturz des damaligen Prinzen Sihanouk. Es folgte ein Bürgerkrieg bis 1975, dann die Machtübernahme durch die Roten Khmer, die 1979 mit dem Einmarsch vietnamesischer Truppen endete. Dies brachte eine Reihe von gravierenden Veränderungen für das Land und seine geplagten Bewohner, wovon eine der schlimmsten wohl die Zerstörung jahrhundertealter traditioneller Familienstrukturen war.

1979 wurde die Deutsch-Kambodschanische Gesellschaft gegründet, um den sog. "unbegleiteten Flüchtlingskindern" bei der Integration in Deutschland zu helfen und  die Verständigung und Freundschaft zwischen Kambodschanern und Deutschen zu fördern und zu pflegen.

Später verlagerte sich der Schwerpunkt der Tätigkeit des Vereins immer mehr auf Kambodscha selbst. Die Ursachen von Armut, Krankheit (vor allem Malaria und AIDS) und Krieg in Kambodscha zu suchen, zu bekämpfen und bei der jungen Generation vorzubeugen lautete nun das neue Ziel der Deutsch-Kambodschanischen Gesellschaft. 1992 wurde in Kambodscha der Verein "Friedenshaus" gegründet. Der Kontakt zum Sangharaja in Phnôm Penh und zum Abt in Siem Reap und deren Unterstützung waren dabei besonders wichtig. 1996 stellte König Norodom Sihanouk ein Grundstück in Siem Reap für den Bau eines Hauses für Waisen und Kinder aus den armen Bevölkerungsschichten zur Verfügung, das 1999 eingeweiht werden konnte.

Das Friedenshaus besteht aus einer Grund- und einer Berufsschule. Die Kinder und Jugendlichen lernen traditionelles Handwerk oder Nähen ebenso wie Sprachen und den Umgang mit Computern. In einem Solarlampenprojekt wurde ihnen beigebracht, wie man Solarlampen herstellt und repariert. Das Friedenshaus arbeitet mit kambodschanischen Heilern zusammen und baut selbst Heilkräuter an und verarbeitet sie. Die Einrichtung einer mobilen Ambulanz ist geplant.

Über allem steht das Prinzip "Hilfe zur Selbsthilfe". Daher werden, um die genannten Projekte zu unterstützen, nicht nur Spenden in Deutschland gesammelt und Patenschaften für Waisenkinder vermittelt, sondern die Mitarbeiter des Friedenshauses in Siem Reap/Angkor haben dort auch einen Laden eingerichtet, wo die selbst hergestellten Produkte zum Verkauf angeboten werden.

Deutsch Kambodschanischen Gesellschaft e.V.,
Dr.  Chan Thong Sérey,
Adlerstraße 7/1,
D-73540 Heubach
Tel. 07173-929050
E-Mail: house.of.peace@t-online.de

Webseite: http://www.friedenshaus-kambodscha.org/